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Mit der Pinzette auf Entdeckungstour – Die 5a seziert ein Hühnerei

Hände öffnen ein Hühnerei über einer Glasschale, der Dotter ist gut sichtbar

Was steckt eigentlich alles in einem Hühnerei? Diese Frage hat die Klasse 5a im Biologieunterricht untersucht – und dabei festgestellt: Ein Ei ist viel spannender, als es auf den ersten Blick aussieht!

Mit Petrischale, Lupe, Pinzette und einer großen Portion Neugier machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk. Das Ei wurde vorsichtig geöffnet und genau untersucht. Dotter und Eiklar kannten natürlich alle. Doch wer hätte gedacht, dass sich im Ei noch Hagelschnüre verstecken, die den Dotter in der Mitte festhalten? Besonders spannend war auch der Keimfleck, den viele Kinder tatsächlich entdecken konnten – der winzige Punkt, aus dem sich bei einem befruchteten Ei ein Küken entwickeln könnte.

Großes Anschauungsmodell eines Eis mit Dotter und den beiden Hagelschnüren
Am großen Anschauungsmodell werden Dotter und Hagelschnüre besonders gut sichtbar.

Besonders beeindruckend war, wie sorgfältig gearbeitet wurde. Mit den Pinzetten wurde vorsichtig hantiert, damit nichts beschädigt wurde, und alle beobachteten konzentriert durch die Lupe. Fast wie echte Forscherinnen und Forscher dokumentierten die Kinder ihre Entdeckungen und beschrifteten anschließend die einzelnen Bestandteile des Eis.

Mit einer Pinzette wird die dünne Schalenhaut vorsichtig vom Ei gelöst
Feinarbeit: Mit der Pinzette wird die Schalenhaut vorsichtig gelöst.

Die Unterrichtsstunde zeigte eindrucksvoll: Naturwissenschaft bedeutet nicht nur Lesen und Zuhören, sondern vor allem selbst entdecken, genau hinschauen und staunen. Und genau das hat die 5a mit viel Freude getan.

Nahaufnahme eines goldgelben Eidotters in einer Glasschale
Der Dotter aus der Nähe.

Wer jetzt beim Frühstücksei an Hagelschnüre oder den Keimfleck denkt, weiß: Hinter einer ganz normalen Eierschale steckt eine kleine Welt voller spannender Entdeckungen!

Text und Bilder: A. Lohöfener

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